Top 5: Tipps für den Fläming – Teil 2

Auf dem Hagelberg im Hohen Fläming

Im vergangenen Jahr haben wir schon für den Hohen Fläming getrommelt. Jetzt startet wieder die Burgenlinie, die freitags bis sonntags sowie in den Ferien mit dem Bus Ausflügler und Urlauber zu den schönsten Hotspots im Fläming bringt, in die zweite Saison. Für uns Grund genug, noch einmal fünf Orte herauszusuchen, die man sich im Fläming unbedingt anschauen sollte.

1. Likörfabrik und Brausemuseum in Niemegk

Die Familie Höhne – seit Generationen Getränkehersteller und -händler in Niemegk – hat den alten achteckigen (eine Besonderheit!) Wasserturm vor dem Abriss bewahrt und liebevoll saniert. In dem Wasserturm befindet sich ein kleines Brausemuseum. Die Exponate stammen alle aus Familienbesitz. In der hauseigenen Likörmanufaktur werden vier Liköre hergestellt. Im Hofladen können die hausgemachten Liköre und anderen Fläming-Spezialitäten erstanden werden. Geöffnet hat das Brausemuseum immer freitags von 14 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage (Telefon 033843 / 50942).

Das Brausemuseum in Niemgk

Der alte Wasserturm in Niemegk ist heute ein Brausemuseum und Likörmanufaktur. Foto: J. Wittig

2. Wiesenburg

Der Schlosspark in Wiesenburg ist einer dieser Orte in Brandenburg, bei denen man nicht weiß, warum sie nicht bekannter sind. Zur Rhododendron-Blüte ist der Garten ein Traum. Ganz neu in Wiesenburg ist die Pension Landei zu der auch ein Café gehört. Die Architekten Irina Seeger und Ulrich Kaunath haben ein unter Denkmalschutz stehendes Fachwerkhaus restauriert. Das Café hat am Wochenende von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Wer länger bleiben möchte, kann eines der beiden Ferienzimmer buchen.

3. Der höchste Berg in Brandenburg

Auf dem Kunstwanderweg, jüngst vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg geadelt, geht es in Richtung Hagelberg. Hier wartet die höchste Erhebung rund um Berlin. Wer den Aufstieg in Angriff nimmt, kann sich nach genau 201 Metern in das Gipfelbuch eintragen und eine phänomenale Aussicht genießen.

Der Hagelberg im Fläming

Stolze 201 Meter ragt er in die Höhe: der Hagelberg. Foto: Heiko Bansen

4. Ab durch die Rummel im Fläming

Wer bei Rummel im Fläming an Autoscooter oder andere wagemutige Karussels denkt, der irrt. Rummeln sind Trockentäler, die als Abflussrinnen beim Schmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit entstanden sind und im Laufe der Zeit durch Erosion weiter vertieft wurden. In der Neuendorfer Rummel werden die Talwände immer höher und es kommt Gebirgsfeeling auf. Fast könnte man meinen, der Thüringer Wald lässt grüßen. Von Garrey geht es auf dem Burgenwanderweg nach Rädigke. Auf dem Dorfanger grasen Mufflons und im Gasthof Moritz, der mit der Gasthof-Bibliothek, können Sie sich vor der Heimreise noch einmal stärken.

5. Naturparkzentrum in Raben

Das NaturParkZentrum ist die erste Anlaufstelle für Besucher des Naturparks. Am Fuße der Burg Rabenstein gelegen, kann vor hier der Naturpark erkundet werden. Im kleinen Fläming-Laden gibt es allerlei Spezialitäten. Für Wanderer sogar eigene Kekse und Honig und Marmeladen. Große Augen werden Kinder vor dem Regal in der Ecke bekommen und den Puppen und Plüschfiguren aus der Manufaktur Kaiser-Bär. Sollte es auf dem Ausflug einmal regnen, gibt es im NaturParkZentrum sogar einen Fön, um die nassen Sachen zu trocknen. Ganz aktuell in diesem Frühjahr: Die Sonderausstellung „Wolf und Mensch“.

Naturparkzentrum Hoher Fläming

Das Naturparkzentrum Hoher Fläming in Raben. Foto: J. Wittig

Information: Die Burgenlinie startet am 3. April. Die Abfahrtszeiten der Burgenlinie stehen im Internet unter www.burgenlinie.de. Und hier der Fahrplan zum Ausdrucken im pdf-Format.