Tollkühne Männer über dem Lausitzring

Autorennen auf dem Lausitzring

Autorennen

Wenn schon die Formel 1 seit zehn Jahren einen großen Bogen um den Lausitzring macht, müssen eben andere tollkühne Männer die Herzen der Fans erobern. Und das geschieht am zweiten Augustwochenende, also am 6. und 7. 8., auf dem Eurospeedway Lausitz. Da gastiert die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft nach vierjähriger Pause erstmals wieder in Deutschland. Bisher sagte mir diese Rennserie mit den kleinen Propellerflugzeugen nicht viel, gibt es doch nur selten Berichte in den gängigen Medien darüber. Doch seit dem Abstecher auf die Internationale Luftfahrtausstellung in Schönefeld hat sich das Interesse an diesen sich halsbrecherisch gebenden Piloten doch stark erhöht. Was diese Männer da vor den Augen des Publikums abzogen, lässt eine spektakuläre Veranstaltung in der Lausitz erwarten.

Manchmal schien es so, als ob sämtliche Fliehkräfte und andere physikalischen Gesetze für die Red-Bull-Könner außer Kraft gesetzt wurden. Da stürzten sie sich wie wild in die Tiefe, um dann gleich wieder ihre Maschine nach oben zu ziehen. Dazu flogen sie manchmal so niedrig, dass die Berührung des Bodens nur eine Frage der Zeit schien. Aber letztendlich ging natürlich alles gut.

Redbull-Flieger am Lausitzring

Redbull-Flieger

Fast genauso überraschend wie die Flugvorführungen selbst, war der spätere Blick auf die ausgeteilten Prospektkarten. Was standen da für klangvolle Namen als Austragungsstätten der acht WM-Rennen: Abu Dhabi, Perth in Australien, Rio de Janeiro, Windsor in Kanada, New York, Budapest, Lissabon – und schließlich Eurospeedway Lausitz! So schlecht kann also die im August 2 000 mit vielen Millionen Euro Steuergeld fertig gestellte Rennstrecke in einer ehemaligen Braunkohlengrube bei Senftenberg gar nicht sein. Leider sind die legendären Gastspiele der amerikanischen Champ-Car-Serie, die mehr als 70 000 begeisterte Fans an den Ring lockte, vorbei. Unvergessen sind die dramatischen Bilder vom Unfall des italienischen Rennfahrers Alessandro Zanardi im Sommer  2001, der im Folgejahr trotz amputierten Beines wieder in ein Rennauto stieg.
Auch Konzerte mit AC/DC und  Herbert Grönemeyer oder der Abschied der umstrittenen Gruppe Böhse Onkelzl gehören längst der Vergangenheit an.

Seit dem kommt der Lausitzring hauptsächlich mit dem Gastspiel der Deutschen Touren Masters in die Medien. Vielleicht kann das Red-Bull-Spektakel ganz neue Perspektiven eröffnen. Denn zum Rennen, bei denen die Piloten ihre 540 Kilogramm schweren Maschinen durch einen engen Parcours steuern müssen, werden auch viele Fans aus Tschechien, Polen und Österreich erwartet.
Herrscht da eine gute Stimmung, findet vielleicht der eine oder andere Veranstalter wieder Interesse an der tollen Anlage.

Weitere Informationen unter www.redbullairrace.com und www.eurospeedway.com

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Tollkühne Männer über dem Lausitzring 51.535584, 13.915033 Tollkühne Männer über dem LausitzringWenn schon die Formel 1 seit zehn Jahren einen großen Bogen um den Lausitzring macht, müssen eben andere tollkühne Männer die Herzen der Fans erobern. Und das geschieht am zweiten Augustwochenende, also am 6. und 7. 8., auf dem Eurospeedway Lausitz. Weiterlesen... (Routenplaner)