Täglich Weihnachten in Himmelpfort

Weihnachtsmann

Weihnachtsmann

Bei sommerlichen Temperaturen fällt der Gedanke an Weihnachten, Kerzenschimmer und geschmückten Baum nicht ganz leicht. Doch genau auf diesen Überraschungseffekt setzt der Erholungsort Himmelpfort im nördlichen Brandenburg. Während einer Pause im Garten des Weihnachtshauses, in dem während der Adventszeit mehr als 280 000 Wunschzettel von Kindern aus aller Welt beantwortet werden, erschien den hier rastenden Rad- und Kanufahrern doch tatsächlich der Mann mit dem weißen Bart und der roten Kutte. Die Überraschung war rundum gelungen, sodass einige Besucher nur knapp am Anstimmen eines Weihnachtsliedes gehindert werden konnten. So schnell sollte der Sommer nun auch nicht wieder vorbei sein.

Autogrammstunde

Autogrammstunde

Doch mit der Wiedereröffnung des Weihnachtshauses mit Gastronomie und Touristeninformation sowie der detailgetreu  ausgestatteten Weihnachtsmannstube ist der Firma Nordlicht-Kanu als neuem Betreiber ein echter Coup gelungen. Denn ganzjährige Weihnachtsstimmung gibt es nur an diesem Brandenburger Ort. Da klicken die Fotoapparate gleich reihenweise, um den geschmückten Baum, das verlassene Bett des Weihnachtsmannes oder die übrig gebliebenen Geschenke im Bild festzuhalten.

Da bleibt dann auch genügend Zeit, um sich mit der Geschichte des einzigen ostdeutschen Weihnachtspotsamtes zu beschäftigen. Die begann 1984, als die ersten an den Weihnachtsmann adressierten Briefe eintrafen. Wie man sich im Dorf erzählt, waren die Angestellten der damaligen DDR-Post zunächst etwas verwundert. Die damalige Angestellte Cornelia Matzke erinnerte sich: „Kinder aus Sachsen hatten darauf vertraut, dass der Weihnachtsmann nur in Himmelpfort wohnen könne. Also schickten wir die Briefe nicht als ‚unzustellbar‘ zurück, sondern dachten uns eine Antwort aus.“ Das sprach sich schnell herum. Allerdings lief damals alles in kleinerem Rahmen ab, anfangs waren es nicht mehr als 100 Wunschzettel. Nach der Wende wuchs die Zahl mit jedem Beitrag in den Zeitungen, im Radio und Fernsehen, sodass sich die Deutsche Post um die steigenden Kosten große Sorgen machte. Sie kam im Jahr 1999 auf die etwas verwegene Idee, die Wunschzettel im Hennigsdorfer Briefverteilzentrum beantworten zu lassen und nur noch mit Stempel aus Himmelpfort zu versehen. Der Sturm der Entrüstung war nicht zu überhören. Heute werden zum Jahresende immer mehrere Frauen zum Beantworten der Wunschzettel befristet eingestellt. Besucher können dann dem

Weihnachtsmann-Bett

Weihnachtsmann-Bett

Weihnachtsmann und seinen Helferinnen beim Blick durch die Fenster über die Schulter schauen.

Weitere Informationen unter www.weihnachtshaus-himmelpfort.de

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