Spreewald: Das sollten Sie unternehmen

Kahnfahrt im Spreewald

Das ist Spreewald pur: Eine Fahrt mit einem Spreewaldkahn.

Für ein paar Tage hat das Hochwasser die Kahnfährleute im Spreewald zu einer unfreiwilligen Zwangspause verdammt. Doch seit einigen Tagen sind die Spreewaldkähne wieder auf den Fließen unterwegs und zeigen den Gästen das Labyrinth der Fließe. Aber das ist längst nicht alles, was der Spreewald zu bieten hat. Wie verraten Ihnen, was Sie im Spreewald auch noch gesehen haben sollten.

Märchenhaftes Lehde

Außerdem ist das denkmalgeschützte Spreewalddorf Lehde eine Reise wert. Es ist ein Ort wie im Märchen. Statt Straßen prägen Wasserwege und Brücken das Ortsbild. Selbst die Feuerwehr, Post und die Müllabfuhr – sie alle kommen per Kahn zu den unzähligen kleinen Inseln. Mit Venedig verglich schon Theodor Fontane das heute unter Denkmalschutz stehende Dorf.

Museumsdorf Lehde im Spreewald

Das Museumsdorf Lehde zeigt, wie das Leben im Spreewald früher aussah. Foto: TMB/Zibell.

Und wer die altwendische Kultur näher kennenlernen möchte, besucht das Freilandmuseum, das in drei typischen Bauernhöfen untergebracht ist. Natürlich darf auch die liebste Delikatesse der Region nicht fehlen – die Gurke: Beim Besuch im Gurkenmuseum lernen Besucher Wissenswertes über die Herstellung. Darüber hinaus gibt es reichlich Gelegenheit zum Kosten der Spreewälder Spezialität.

Durch den Spreewald mit dem Rad

Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann eine Tour vom Kurort Burg (Spreewald) durch das Renaturierungsgebiet Spreeaue zum Peitzer Teichland machen, welches zu den größten zusammenhängenden Teichgebieten Deutschlands zählt. Wer die rund 50 Kilometer lange Strecke nicht in einem Stück fahren möchte, plant am besten in Burg eine Übernachtung in einem der Hotels, Pensionen oder Privatzimmer ein.

Radfahren im Spreewald

Den Spreewald kann man nicht nur mit dem Kahn erkunden. Foto: TMB-Fotoarchiv/Hahn

Hoch hinaus: Kletterwald Lübben

Oder erleben Sie den Spreewald mal aus einer anderen Perspektive: Im Kletterwald Lübben bewegen sich Sportbegeisterte von Baum zu Baum in einer Welt aus Tauen, Stegen, Netzbrücken und Plattformen. Hier lassen sich Naturerlebnis, Spaß und Abenteuer in idealer Weise kombinieren. Für die Sicherheit sorgen professionelle Klettergurte. Betreut werden Besucher in der Anlage von speziell geschultem Personal.

Picknicken an den Pyramiden im Branitzer Park

Wer lieber in die Welt von Schlössern und wunderbaren Parklandschaften eintauchen möchte, der sollte den Branitzer Park in Cottbus besuchen. Die grüne Oase inmitten der Stadt ist nur wenige Kilometer vom Spreewald entfernt und zählt zu den schönsten Gartenlandschaften Europas. Hier im Branitzer Park wurde nichts dem Zufall überlassen.

Pyramide Park Branitz

Einer der beiden Pyramiden von Branitz. Foto: Boguslaw Switala

Alles ist gestaltet worden aus der Hand eines Mannes, dem Fürsten von Pückler-Muskau. Der Unternehmer, Schriftsteller und Gartenkünstler hat hier bis zu seinem Tod im Schloss Branitz gelebt. Und in dem nach englischem Stil gestalteten Park gibt es einiges zu entdecken: von reizvollen Blickachsen, einem Rosenhügel, der zum Picknicken einlädt, bis hin zu Pyramiden.

Auch Brandenburg hat eine „Tate Modern“

In London bauten die Stararchitekten Herzog & De Meuron ein ehemaliges Kraftwerk an der Themen zu einer dem bedeutendesten Kunstmuseen der Welt um. Die Tate Modern zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. In Cottbus haben die beiden berühmten Architekten mit dem futuristischen Bilibliotheksgebäude der Technischen Universität ebenfalls Maßstäbe gesetzt. Aber die Spreewald-Metropole hat auch ein Kunstmuseum in einem ehemaligen Kraftwerk mit einzigartigen Sammlungen zu bieten.

Für Kunstbegeisterte und Technikliebhaber ist das alte Dieselkraftwerk in Cottbus ein Muss. Im Mai 2008 zog hier das einzige Landesmuseum für bildende Kunst in Brandenburg ein. Die Sammlung des umgebauten Klinkerbau aus den 1920er-Jahren umfasst über 20.000 Kunstwerke – von der Malerei, über Skulpturen und Objekte, Grafiken, Plakate bis hin zur Fotografie. Geöffnet hat das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

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Wasserlabyrinth Spreewald: Das sollten Sie unternehmen

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Lehde: 51.863030, 13.991604
Burg (Spreewald): 51.833000, 14.150000
Kletterwald Lübben: 51.953946, 13.882856
Branitzer Park: 51.733780, 14.371018
Dieselkraftwerk: 51.759500, 14.338923

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