Berlinale: Frank Schreiber kocht für George Clooney & Co.

Frank Schreiber kocht auf der Berlinale

George Clooney, Meryl Streep, Tilda Swindon: Der Promi-Auflauf bei der Eröffnung der 66. Berlinale war riesig. Aber auch Stars müssen irgendwann essen. Gut, dass es Frank Schreiber vom Restaurant „Goldener Hahn“ in Finsterwalde gibt. Er kochte schon zum sechsten Mal auf der Eröffnungsgala des Filmfestivals.

Frank Schreiber ist Stammgast auf der Berlinale. Aber nicht zum Filme anschauen, sondern das zu machen, was er besonders gut kann: kochen. Schon zum sechsten Mal war der Küchenchef des Restaurants „Goldener Hahn“ in Finsterwalde eingeladen, auf der Eöffnungsveranstaltung der Berlinale die Stars und Sternchen zu verköstigen. Überhaupt war Brandenburg prominent vertreten. Auch Alexander Dressel vom „Friedrich Wilhelm“ in Potsdam kochte auf der Eröffnungsfeier am Potsdamer Platz.

Berlinale: Stars bekommen Gutes aus Brandenburg

Die vierköpfige Mannschaft aus dem „Goldenen Hahn“ hatte ihre Versorgungsstation in der 1. Etage direkt unter der Galerie mit großformatigen Fotos der Berlinale-Jury, der in diesem Jahr unter anderem Meryl Streep („Jenseits von Afrika“), Clive Owen („The International“) und Lars Eidinger angehören.

Frühmorgens ging es für Frank Schreiber in Finsterwalde los in Richtung Berlinale. Auf dem Menü standen Schwarzwurzel mit lauwarmer Schalottenvinaigrette, geröstete Kürbiskerne aus Beelitz, süß-sauer eingelegte Radieschen und eine Backkartoffelcreme. Als Dessert servierte Frank Schranke den Berlinale-Gästen Sonnenwalder Quitten mit Zucker und Zimt.

Die Eröffnungsgala der Berlinale endete gegen 22.30 Uhr. Dann ging der Trubel los. „Was ist Stress?“, antwortet Frank Schreiber lachend auf die Frage, ob es stressig gewesen ist. Einige Gäste haben in den letzten Jahren offensichtlich Geschmack an Frank Schreibers Küche gefunden. Denn sie hatten nur ein Ziel: die erste Etage. Unser Tipp: Wer noch mehr davon probieren will, der „Goldene Hahn“ in Finsterwalde hat Dienstag bis Sonnabend geöffnet.

16 Punkte im Gault&Millau

Der Restaurantführer „Gault&Millau“ hat in seiner aktuellen Ausgabe das Frank Schreibers Restaurant mit 16 Punkten bewertet. Zusammen mit Alexander Dressel und Oliver Heilmeyer (Restaurant „17fuffzig“) liegt er damit an der Spitze in Brandenburg. 

Und ein klein wenig Cineast ist Frank Schreiber dann doch: einmal im Moment gibt es einen Mitarbeiter-Kinoabend im „Goldenen Hahn“. Und dann flimmern auch cineastische Leckerbissen wie „Delikatessen“ über die Leinwand in Finsterwalde