Das rockt 2017: Die besten Festivals in Brandenburg

Inselleuchten Marienwerder, Foto: Barnim Plus

Das Festival nur für Erwachsene: Inselleuchten Marienwerder. Foto: Barnim Plus

Rock am Ring ist zu weit weg? Keine Lust zum Hurricane zu fahren? Festivalfeeling können wir auch in Brandenburg. Und mit einem Festivalbesuch lässt sich im Sommer auch eine Menge Brandenburg entdecken. Unsere Tipps für die besten Festivals in Brandenburg in diesem Jahr.

Lollapalooza Berlin in Hoppegarten (Brandenburg)

Nach dem Flughafen Tempelhof und dem Treptower Park bekommt das Lollapalooza Berlin seine dritte Station: In diesem Jahr landet das Lollapalooza zum ersten Mal in Brandenburg! Das Festival zieht hinter die Stadtgrenze und gastiert am 9. und 10. September zwei Tage auf der Pferderennbahn in Hoppegarten. In Hoppegarten ist man viele Menschen und Trubel gewöhnt. Nicht nur an den Renntagen steht der Ort Kopf. Im vergangenen Jahr fand hier der Brandenburg-Tag, quasi als Generalprobe, statt. Die meisten Bands und Musiker stehen schon fest. Mit dabei sein werden unter anderem die Foo Fighters, Mumford & Sons, The xx, Marteria und die Beatsteaks.

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Inselleuchten Marienwerder

Auf Marienwerder treffen sich Feen und Fabelwesen mit den Gästen. Hier wird mit den Musikern noch ein Bier zusammengetrunken und nach dem Konzert gibt es eine Kahntour und um die Insel. Das Inselleuchten Marienwerder ist das Festival für Erwachsene. Die kleine Insel an der Leesenbrücker Schleuse in der Nähe von Eberswalde wird wieder einer der zauberhaftesten Festivalorte des Jahres in Brandenburg. Schauspieler Axel Prahl ist wieder der Gastgeber und hat wieder tolle Musiker eingeladen. Vom 30. Juni bis 2. Juli leuchtet wieder die Insel in Marienwerder. Zum mittlerweile 14. Festival kommen unter anderem Faada Freddy, Bukahara, Ulrich Tukur & Band und Element of Crime.

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Wilde Möhre

Feiern und gleichzeitig mit einem Festival zum Nachdenken über das eigene Tun und Leben anregen? Ausgelassenheit und Inspiration? Geht das? Die Macher der „Wilden Möhre“ meinen, das geht. Ihr Anspruch Ziel: ein ganzheitliches, faires und klimafreundliches Festival, bei dem die Bedürfnisse aller Beteiligten gleichermaßen berücksichtigt werden. Wer sich das aus der Nähe anschauen möchte. Vom 10. bis 13. August findet die „Wilde Möhre“ in Drebkau am Gräbendorfer See statt. Und es geht auch große Bandnamen!

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Festival Sacred Ground in der Uckermark

Der Berliner Radiosender nur für Erwachsene lässt das Festival in der Nähe von Berlin stattfinden. Nun ist das Brandenburg zwar das Land um Berlin und irgendwie ist alles bei Berlin. Aber ehrlicherweise liegt Brüssow in der Uckermark. Und von Berlin sind es anderthalb Stunden bis zum Festival. Wer mit der Bahn bis Prenzlau fährt, für den gibt es einen Shuttle bis Brüssow. Das Sacred Ground Festival findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt und wird kuratiert von Ry X und Frank Wiedemann. Auf dem 100 Jahre alten Bauernhof treffen sich Musiker und Besucher, um einen Ort zu schaffen, an dem die Grenzen zwischen Künstler und Publikum verschwimmen. Welche Künstler in diesem Jahr in die Uckermark nach Brüssow kommen werden, ist noch geheim. Also eine der wenigen Karten kaufen und überraschen lassen.

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alínæ lumr in Storkow

Dieses Festival ist eine weitere Perle im Kalender: Der Vorverkauf für die dritte Ausgabe des Festivals mit dem unaussprechlichen Namen in Storkow hat schon begonnen. Das alínæ lumr findet in der ganzen Stadt statt: auf der Burg, in den Höfen am Marktplatz, in leer stehenden Läden und der Altstadtkirche finden die Konzerte, Workshops und Ausstellungen an dem Festivalwochenende statt. Zum Baden lädt der idyllische Storkower See ein und eine Campingfläche steht für zahlreiche bunte Zelte bereit. Wer sich zwischen den Auftritten einmal die Beine vertreten will, dem sei die Binnendüne empfohlen. Von oben gibt es einen tollen Blick in Richtung Scharmützelsee.

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Greenwood Festival am Helene See

Dieses Jahr können Festivalhopper sich gleich zweimal den Helene See vormerken. Neben dem Helene Beach Festival kommt auch das Greenwood Festival an das Westufer des Sees. Greenwood Festival, das sind drei Tage Eintauchen in eine Welt von Dekorationen und Installationen. Bühnen, Künstlern sowie Orte zum Entdecken und Eintauchen. Bei den „Notes of Berlin“ wurde im vergangenen Jahr für eine Kartenverlosung folgendermaßen für das Festival getrommelt: „Ihr habt Bock euren Körper mit fetten Bässen zu entschlacken? Drei Tage lang euch die Hornhaut von den Füßen zu tanzen? Neue Leute bei crazy krassen Trommelworkshops und Yoga am morgen kennen zu lernen?“ Klingt gut? Dann mal vom 18. bis 20. Augusti nichts vornehmen und hurtig ein Ticket besorgt.

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#greenwoodfestival #liebe #freisein #tanzen #glücklichsein

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Feel Festival an der F60 am Bergheider See

Für sich genommen ist die größte Abraumförderbrücke am Bergheider See eine Attraktion, die man gesehen hat. Mit dem Feel Festival, dass Anfang Juli dort zum zweiten mal stattfindet, gibt es keine Ausreden mehr. Aber schnell sein: die Tickets sind schnell weg. Das Programm wird erst zum Festivalstart bekanntgegeben. Die Festivalorganisatore versprechen aber wieder „goldene Momente elektronischer und handgemachter Musik“. Also überraschen lassen!

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Klassik im Flugzeughangar: Bebersee Festival in der Schorfheide

Nach viel Unterhaltungsmusik gibt es natürlich auch für Freunde der klassischen Musik das passende Festival in Brandenburg. In Bebersee in der Schorfheide führen hochkarätige Musiker Kammermusik auf.  Ins Leben gerufen hat das Festival Markus Groh. Der Pianist hat den berühmten Königin-Elisabeth-Wettbewerb 1995 gewonnen. Als bislang einziger Deutscher und ist in den Konzertsälen dieser Welt zuhause. Aber einmal im Jahr kommt er nach Brandenburg, nach Bebersee, um mit nicht minder berühmten Kollegen zu musizieren. Mit dabei in diesem Jahr sind u.a. das weltberühmte Artemis Quartett, die Geigerin Franziska Hölscher, die seit 2014 bei der Programmplanung des Bebersee Festivals mitwirkt und zu den gefragtesten deutschen Geigerinnen gehört, sowie der Klarinettist Clemens Trautmann. Und dieses Festival dürfte den ausgefallensten Aufführungsort zu bieten haben: Gespielt wird in einem ehemaligen Flugzeughangar des 1994 stillgelegten Militärflughafens der Roten Armee in Groß-Dölln. Klassik im Ambiente des vergangenen Kalten Kriegs.

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